Vom ALLES machen und nichts tun.

Eine der offensichtlichsten Eigenschaften meiner selbst ist dieses ungestühme Allesmachen. Egal welches (private) Projekt man beginnt, irgendeine Idee kommt zwischendrin immer und mittlerweile staut sich die Ablage der High Potentials massiv an.

Der Ablauf ist dabei immer gleich. Jederzeit ist es möglich, dass mir eine gute Idee einfällt. Wenn dabei aktuell keine Zeit ist, diese direkt anzugehen, wird sie auf die Liste gepackt und eine Art Grobfassung notiert. Mit dieser Idee laufe ich dann Wochen oder Monate im Kopf umher und feile unwissentlich immer weiter daran herum. Irgendwann erfasse ich die neuen Gedanken weiter und mache mich nicht wirklich an die eigentliche Umsetzung. Die Idee, an der ich aktuell eigentlich am Arbeiten war, ist davon natürlich ungewollt auch indirekt betroffen. Dabei betrachte ich sie nicht als schlechter, sondern will innerlich einfach beides umgesetzt haben.

Bestes Beispiel war/ist dieser Blog. Seit Existenz der Domain sollte es ein schlichtes Theme geben, ein kleines Plugin und Bilder, ja Bilder sollte es langsam auch mal geben. Anfänglich schiebt man auf um irgendwann sich am Prototyp zu einer neuen Spielidee arbeitend dabei zu erwischen, wie man schon mehrere Tage nixmehr an dieser Seite gearbeitet hat. Blogposts schreibt man nebenher, die fehlenden Bilder argumentiert man, die Texte in den Mittelpunkt stellen zu wollen und schon lebt man mit der Situation.

Aber letztlich hält man sich selbst zurück und setzt die Idee zum Glück nicht auch noch um. Früher war ich so dreist und begann alles schonmal, beendet hatte ich dabei dann zwar nix, aber man ist ja froh was getan zu haben.

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