4 Jahre später: von Sony zu LG

Vor etwa 4 Jahren hatte ich eine Vertragsverlängerung angestrebt und meinen BASE-Vertrag um weitere 2 Jahre mit der Option eines Sony Ericsson Xperia PLAY aushalten wollen. Hauptgrund war dieses einmalige Gefühl eines zertifizierten Playstation-Controllers den man jederzeit in der Tasche hat um Handyspiele auch mit Controller spielen zu können.

Mit Release von Android Kitkat kam die erste große Enttäuschung. Denn, wie hätte es auch anders sein sollen, für die meisten Xperia Handys gab es ein Update bis auf wenige Ausnahmen. Darunter war mein akzeptiertes Xperia Play auch geraten. Doch woher ein neues nehmen, wenn nicht stehlen? Und so dümpelte ich immer weiter mit dem Wunsch zu einem neuen Handy Smartphone durch die Gegend und hoffte irgendwann ein neues Gerät für mich ergattern zu können.

Doch wie er Zufall eben so wollte, konnte ich mich nie für ein Gerät entscheiden da immer wieder zwar neue und extrem gute Flagschiffe am Markt vertreten waren, diese jedoch immer simple Regeln nicht befolgen wollten. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, wie ich mit einem sogenanntem Phablet in der Bahn sitze und einen fast schon Flatscreen an mein Ohr halte.

Während ich also in den unendlichen Weiten des Internets nach einem passenden Phone stöberte entdeckte ich sehr oft viele neue Smartphones, die mein Interesse geweckt hatten. Bestes Beispiel war hierbei das Oneplus ONE.

Dieses Smartphone entsprach exakt dem, was ich mir unter einem guten Smartphone vorgestellt hatte, bis ich auf die Größenangaben kam.
Zuerst wollte ich darüber hinweg sehen, da mir der Rest des Geräts extrem gut gefallen hatte, doch irgendwie war die Überwindungshürde immer viel zu hoch, weswegen ich dann zwar auch einen Invite erhielt (das Oneplus ONE konnte man lange Zeit nur durch eine explizite Kaufeinladung erstehen), diesen aber lieber verfallen lies.

Weiterhin wurde ich irgendwann von der Google Nexus-Reihe begeistert. Diese Smartphones waren auch dem sehr nahe, was ich an Android so liebte. Die stetige Updatefähigkeit und das saubere Interface, da kein Zwischenhändler sich da irgendwie mit eigenem Android-Klon reindrängte, waren nur 2 der wichtigsten Punkte.

Doch auch nachdem das Nexus 5 für mich verfügbar war, war ich dennoch immernoch sehr unsicher, ob ich es tatsächlich wagen soll, die 400 Euro auszugeben um letztlich doch zu realisieren, dass ich es doch nicht hätte kaufen sollen. Zumal natürlich damals auch das Geld nicht locker saß und der Sparfuchs in mir eher dem Gedanken frönte „das alte machts ja noch, wieso also ein neues kaufen?“.

Und so krampfte ich mich durch den Alltag mit einem Smartphone, welches nach Definition eher verbessertes Handy hätte genannt werden dürfen und zu allem Übel auch mit der Zeit dieses Verhalten an den Tag legte, dass wenn man es zu arg in der Tasche schüttelte (beispielsweise wenn man gerade Musik hörend zum Bus hechtet), einfach ausging.

Da mittlerweile letzte Woche dieses Verhalten sogar durch die Tatsache, dass das Xperia PLAY trotz nächtelangem Ladens nach 5 Minuten Musik bereits ausging und einen Akku von 13% anzeigte, war mir nun endgültig klar, dass ein neues Smartphone her müsste.

Letzte Woche recherchierte ich somit nach dem Nexus 5 auf den Gebrauchtmärkten unseres Vertrauens und entdeckte durch einen Zufall die 32 GB Variante für exakt 220 Euro.

Sparsam wie ich bin hab ich den Preis entsprechend auf 200 Euro runtergehandelt und mir am Montag mein neues Smartphone samt OVP gegönnt.

In die Ecke Xperia PLAY!

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